Kontakt Leichtathletik

Claudia Lösch
Abteilungs- & Übungsleiterin
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Wir über uns

 

Die Leichtathletik-Abteilung des TSV Tempelhof-Mariendorf e.V. wurde im Jahr 1950 gegründet und kann somit mittlerweile auf eine 70-jährige Geschichte zurückblicken. Die Kinder- und Jugendleichtathletik bildet, neben Lauftreff- und Erwachsenenfitness-Gruppen, seit vielen Jahren den Schwerpunkt der Abteilung – hier wird in derzeit vier Trainingsgruppen von der Altersklasse U18 bis zur U8 (und jünger!) die breite Palette der Leichtathletik angeboten und betrieben. Das Training umfasst neben den Disziplinblöcken Lauf, Sprung, Wurf und Sprint Grundlagen wie Koordination, Turnen und allgemeine Kräftigung. Selbstverständlich kommt auch das Spielen nicht zu kurz. Hauptziele des Trainings sind die sportliche Bewegung der Kinder und Jugendlichen, der Spaß in der Gruppe, aber auch die Förderung des persönlichen Ehrgeizes.

Wer also Spaß am Laufen, Springen und Werfen hat, kann bei den Leichtathletinnen und Leichtathleten des TSV gerne einfach mal zu einem kostenlosen Probetraining vorbeikommen - Details siehe unter Menüpunkt TRAININGSZEITEN. Bei Fragen einfach eine E-Mail an leichtathletik(at)tsvtm.de senden.

Von April bis September wird im Friedrich-Ebert-Stadion an der Bosestraße trainiert, von Oktober bis März überwiegend in verschiedenen Schulsporthallen in Tempelhof und Mariendorf. Das Training findet je nach Gruppe zwei- bis dreimal pro Woche mit lizenzierten Leichtathletiktrainerinnen und -trainern statt. Die Teilnahme an verschiedensten Wettkämpfen (Bahnsportfeste, Mannschaftswettkämpfe, Staffeln, Berliner Meisterschaften, Crossläufe, Volksläufe usw.) erfolgt je nach Motivation und Leistungsstand. Bei entsprechender Leistung ist auch die Teilnahme an Norddeutschen und Deutschen Meisterschaften möglich. Die Häufigkeit der Teilnahme an Training und Wettkämpfen ist selbstverständlich freiwillig. Zudem bieten wir jährlich mehrtägige Trainingslagerfahrten und Wettkampfreisen an.

 

Nachstehend ein kleiner Abriss zur langjährigen Geschichte der Leichtathletik-Abteilung:

2020er Jahre: Seit 01.01.2020 starten die Leichtathletinnen und Leichtathleten des TSV Tempelhof-Mariendorf erstmalig seit 41 Jahren wieder eigenständig (also nicht innerhalb einer Leichtathletik-Gemeinschaft) bei Wettkämpfen. Das Jahr 2020 war geprägt von der Corona-Pandemie und den daraus resultierenden Einschränkungen im Trainings- und Wettkampfbetrieb. Erfolgreichster TSVer im Jahr 2020 war Lars Zwinkau (M15), der zwei Berliner Meistertitel (Diskuswurf, Kugelstoß) errang und im Diskuswurf bei den Norddeutschen Winterwurf-Meisterschaften auf Rang 6 sowie in der Deutschen Bestenliste 2020 auf Platz 28 kam.

2010er Jahre: Im Jahr 2010 gab es für den TSV durch Franziska Kindt (Jugend U18, 4x400m-Staffel) und Marcel Jastrzembski (M15, DSMM) mit den LAC-Teams zwei Deutsche Vizemeistertitel. Zudem wurden Marcel Jastrzembski (2010, M15) und Fabian Hirt (2011, Männer) jeweils Norddeutscher Meister. Zum Ende des Jahres 2011 verließ der TSV, ebenso wie der SSV Lichtenrade, die Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) LAC BERLIN. Zum 01.01.2012 schlossen sich beide Vereine dann zur LG "BERLINER LT SÜD" zusammen. Im Mai 2013 fand im Friedrich-Ebert-Stadion das 18. und bislang letzte Internationale Pfingstsportfest des TSV statt – hier wurde sogar ein dänischer Rekord in der männlichen Jugend U18 erzielt. Von 2013 bis 2017 wurde dann im Stadion für die Altersklassen U12 und jünger der Tempelritter-Cup veranstaltet. In den Folgejahren wurden der Rasen und die Laufbahn des Stadions nach und nach saniert. Zum Ende des Jahres 2019 lösten der TSV und der SSVL die LG "BERLINER LT SÜD" wieder auf. In den acht Jahren als BLT SÜD konnten die TSVer insgesamt 37 Medaillen bei Berliner Meisterschaften erringen, darunter fünf Goldmedaillen (durch Jolina Genzmehr, Till Czisnik, Lars Zwinkau). Hinzu kamen ein dritter und ein siebenter Platz bei Norddeutschen sowie ein elfter Platz bei Deutschen Meisterschaften.

2000er Jahre: Nachdem der TSV bis 2005 zusammen mit dem BFC Preußen als LAV TMP bei Wettkämpfen antrat, startete man ab 2006 als LAC BERLIN (mit SSV Lichtenrade, Neuköllner SF, AC Berlin, SV BVB 49, 1. VfL Fortuna Marzahn, SV Flatow Köpenick). Von 2000 bis 2009 konnten die TSVerinnen und TSVer rund 80 Berliner Meistertitel erringen. Erfolgreichste Aktive waren in diesem Jahrzehnt Ines Fischer (Jg. 1988) mit 24, Sarah Fischer (Jg. 1986) mit 12 und Fabian Hirt (Jg. 1988) mit 9 Titeln. Im Jahr 2007 wurde Marcus Alpen (Jg. 1988) dreifacher Norddeutscher Meister (1.500m, 3.000m, 5.000m). Bei Deutschen Meisterschaften gab es 2006 einen DM-Titel für Paulina Madej mit der U16-DSMM-Mannschaft des LAC, hinzu kamen für den TSV in den Jahren 2007 und 2008 drei Silber- und zwei Bronzemedaillen. Von 2003 bis 2007 errang zudem Karolina Pahlitzsch (Jg. 1994), die im Jahr 2019 bei der WM in Doha startete, für den TSV fünf Berliner Meistertitel.

1990er Jahre: Das weiterhin alle zwei Jahre durch den TSV veranstaltete Internationale Pfingstsportfest im Friedrich-Ebert-Stadion erfreute sich national und international einer großen Beliebtheit und wurde mit oftmals rd. 1.000 Teilnehmenden eines der bedeutendsten Nachwuchssportfeste Deutschlands. Im Jahr 1994 erreichte Thomas Bobbert (Jg. 1975) bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Lissabon/Portugal über 800 m den 6. Platz. Dieses Jahr war auch der Beginn der jährlichen Talentsichtung in den Berliner Grundschulen, den „Lichtschrankenläufen“ – initiiert vom TSV und für den Bereich Tempelhof, Schöneberg und Steglitz durchgeführt. Darüber hinaus gab es auch in den 1990er Jahren für den TSV wieder zahlreiche Berliner Meistertitel und auch vordere Platzierungen bei Deutschen Meisterschaften.

1980er Jahre: Anfang/Mitte der 1980er Jahre wuchs die Leichtathletik-Abteilung auf über 500 Mitglieder an. 1982 gab es durch Christian Schieber mal wieder einen Norddeutschen Meister. Franck Tschugg (Jg. 1966) wurde in den Jahren 1983/1984 dreifacher Deutscher Jugend-Hallenmeister im Sprint. Im Sommer 1984 stellte Carsten Köhrbrück (Jg. 1967) in der männlichen Altersklasse U18 über 400m Hürden einen neuen Deutschen Rekord auf, der bis mindestens 2021 bestehen bleiben sollte. 1985 errang er bei den Junioren-Europameisterschaften in Cottbus/DDR über 400 m Hürden die Bronze-Medaille. Darüber hinaus wurden in den 1980er Jahren durch TSVerinnen und TSVer wieder weit über 100 Berliner Meistertitel errungen.

1970er Jahre: 1971 wurde Hannelore Heyn (geb. Lehmpfuhl) bei den Deutschen Waldlauf-Meisterschaften der Frauen Dritte, Im Jahr 1977 veranstaltete der TSV sein erstes Pfingstsportfest (damals noch im Olympiastadion), welches fortan i.d.R. alle zwei Jahre stattfinden sollte. 1978 erhielt das Friedrich-Ebert-Stadion endlich eine Kunststoffbahn (Tartanbahn). Zum 01.01.1979 schloss sich die TSV-Leichtathletik mit der Leichtathletik-Abteilung des BFC Preußen aus Lankwitz zur Leichtathletik-Gemeinschaft LAP TMP (Leichtathletikvereinigung Tempelhof-Mariendorf-Preußen) zusammen. Im Sommer 1979 stellte der TSVer Andreas Kunze (Jg. 1964) im Weitsprung der Altersklasse M15 mit 6,96m einen neuen Berliner Rekord auf, der bis mindestens 2021 bestehen bleiben sollte. Insgesamt wurden durch den TSV zahlreiche Berliner Meistertitel errungen, so gab es alleine in den Jahren 1978/1979 insgesamt 33x Gold.

1950er Jahre / 1960er Jahre: Nach der Gründung des TSV Tempelhof-Mariendorf aus den drei Vorgängervereinen im Jahr 1947 wurde aus dem allgemeinen Volksturnen die Leichtathletik, die seit dem Jahr 1950 als eigene Abteilung im TSV mit Erfolg beheimatet ist. Ob als Einzelkämpfer oder beim Großstaffellauf, der TSV stellte viele Sieger. Traditionsgemäß begann ein neues Jahr für die Leichtathletik-Abteilung mit der Neujahrsschnitzeljagd in den Rehbergen. Trainiert wurde im Volkspark Mariendorf und Wettkämpfe fanden in der Schöneberger Sporthalle statt. Bei den Männern gab es viele gute Sprinter, deren Staffelerfolge in die Berliner Bestenliste aufgenommen wurden. Zudem wurden eigene Veranstaltungen wie der „Geländelauf durch den Volkspark Mariendorf“ organisiert. 1969 errang Hannelore Lehmpfuhl bei den Deutschen Meisterschaften der Frauen über 800m die Bronze-Medaille.

Vor 1950: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gehörten das Laufen, Springen und Werfen noch zum „Volksturnen“. Erst später gewann der Ausdruck „Leichtathletik“ an Beliebtheit und es entstanden neben den alten Turnvereinen auch Leichtathletikvereine und -abteilungen. Insbesondere die beiden Tempelhofer Vorgängervereine des TSV, der MTV Tempelhof 1894 und der TSV Tempelhof 1892, stellten in vielen Disziplinen Leichtathleten guter Klasse, die auf den Berliner Sportplätzen stets geachtete Gegner abgaben. In den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen verschaffte sich z.B. die 4 x 100m-Staffel des TSV Tempelhof 1892 lange Zeit hindurch die führende Stellung in ihrer Klasse. (Quelle: Fritz Naumann, in: 65 Jahre TSV Tempelhof-Mariendorf 1889-1954, Seite 12) / Im Jahr 1946 stellte Tempelhof-Mariendorf mit Fritz Naumann den ersten Kampfrichterwart der Berliner Leichtathletik nach dem 2. Weltkrieg.