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Prüfungsinhalte 10. Kup - 5.Dan

Taekwondo - Prüfungsordnung des Changmookwan Berlin

Mitglied der World Taekwondo Changmookwan Federation (Reg.- Nr.: 9 - 3052)

Mitglied des Changmookwan Deutschland

Vertreten durch K. Repmann 6. Dan Taekwondo Changmookwan & International Taekwondo Instructor (Reg.- Nr.: M 1752 Germany)


Einleitung
Diese Prüfungsordnung stellt eine verbindliche Grundlage für eine geordnete, einheitliche und qualitativ hochwertige Ausbildung der Taekwondosportler*innen innerhalb des Changmookwan Berlin dar. Die in dieser Prüfungsordnung aufgeführten Prüfungsinhalte und Abläufe sind während jeder Kup- oder Dan-Prüfung zu beachten sie sind Ausbildungs- und Prüfungsgrundlage zugleich. Die Prüfung hat sowohl praktische als auch theoretische Inhalte. Während der Ausbildung und in der Prüfungssituation sind körperliche Anlagen, der Entwicklungsstand sowie das Alter und Geschlecht des Sportlers zu berücksichtigen.

Allgemeines:
Der Prüfling erscheint zu jeder Prüfung pünktlich und in einem ordentlichen, sauberen und weißen Dobok. Das Changmookwan-Logo muss deutlich erkennbar auf der Jacke befestigt sein. Fingernägel sowie Fußnägel müssen aus Verletzungsgründen kurz gehalten werden, Schmuck ist abzulegen Zum eigenen Schutz ist jeder Prüfling verpflichtet seine komplette Schutzausrüstung mit zuführen. Bruchtestmaterial, Pratzen, Übungswaffen und sonstige Hilfsmittel müssen vom Prüfling und/oder vom Verein bereitgestellt werden. Die angegebenen Wartezeiten zwischen den Prüfungen sind unbedingt einzuhalten. Ausnahmen durch besondere Leistungen sind nur mit Genehmigung des Systemleiters oder des General Manager of Changmookwan Germany zulässig. 

Hinweise zu den Prüfungsinhalten
Ein Überspringen vom 10. Kup auf den 8. Kup ist möglich. Prüflinge über 40 Jahre können auf das Prüfungsfach “Freikampfübungen” (Vollkontakt/Freies Sparring) verzichten. Verzichtet der Prüfling auf das Prüfungsfach “Freikampfübungen”, muss der Prüfling stattdessen formenerklärende einzelne Sequenzen (keine komplette Form / Poomsae) aus einer Form in Anwendung zeigen (Poomsae-Applikation). Die Sequenzen sollten aus dem jeweilig geforderten Poomsae-Prüfungsprogramm des Prüflings stammen. Zu zeigen sind mindestens ZWEI und maximal FÜNF Sequenzen.

Inhalt und Ablauf 
Das jeweilige Prüfungsprogramm muss grundsätzlich von jedem Anwärter vollständig bestritten werden. Die Abfolge der einzelnen Prüfungsdisziplinen bestimmt der Prüfer.

Vorprogramm
Wer eine Prüfung ablegen will, muss neben dem neuen auch das gesamte bisherige Lehrprogramm beherrschen, das die Prüfungsinhalte aller bisherigen Graduierungen umfasst. Das Vorprogramm ist stichprobenartig zu überprüfen. Die Auswahl bestimmt der Prüfer nach eigenem Ermessen. Zum 4. Dan und höher liegt der Prüfungsschwerpunkt auf die Lehrerqualifikation, d. h. dem Anwärter obliegt auf der Grundlage der vorhergehenden Prüfungsanforderungen eine eigene Gestaltung der Disziplinen (Demonstration des Taekwondo) im Rahmen des Prüfungsprogramms.

Formenprogramm
Anwärter bis zum 3. Dan Schwarzgurt müssen als Vorprogramm alle vorhergehenden Taeguk- und Dan-Formen beherrschen.

Ausrüstung und Material
Handpratzen, Handmitts, Schutzausrüstung gemäß Wettkampfordnung des Weltverbandes (WT), Übungswaffen, Bruchtestmaterial und sonstige Trainings- und Hilfsmittel müssen bei der Prüfung zur Verfügung stehen. Das Nähere regelt die Ausschreibung oder der Ausrichter. Zum Schutz der Prüflinge werden alle Freikampfübungen mit vollständiger Schutzausrüstung, laut entsprechender Wettkampfordnung des Weltverbandes, ausgeführt. Der Bruchtest wird mit Fichtenbrettern in der Größe von ca. 30 x 30 cm durchgeführt. Bei Brettern mit einer Soll-Stärke von 2,5 cm und 2,0 cm wird eine Toleranz von minus 0,2 cm eingeräumt. Bei deutlicher Unterschreitung des durchschnittlichen Körpergewichtes im Verhältnis zu Gleichaltrigen kann die Brettstärke reduziert werden. Bei Bruchtests mit besonders hohem Schwierigkeitsgrad kann die Brettstärke reduziert werden

Prüfungsinhalte

Grundschule:
Die Grundschule umfasst traditionelle Fußstelllungen und traditionelle Hand- und Fußtechniken (Einzel- und Mehrfachaktionen) im Stand, aus der Bewegung sowie im Sprung. Anhaltspunkt für die Technikauswahl sollten unter anderem alle bisherigen und die jeweils nächstfolgende Form Laut Prüfungsordnung sein. Die Grundtechniken müssen von jedem Prüfling beidseitig sowie in allen Lagen (Arae, Momtong, Olgul) beherrscht werden. Hierbei sind besonders die Stellungen (Hand, Fuß) und die Ausführung der jeweiligen Techniken zu beachten.

Formen:
Vor Beginn sagt der Prüfling die zu laufende Form an. Jede Form beginnt mit Blickrichtung zum Prüfertisch. Der Ablauf erfolgt mit Ausnahme beim Start ohne Einzelkommandos. Die Form endet jeweils am Startpunkt, wobei zusätzliche Schritte oder Bewegungen nicht zulässig sind. Die Form muss von dem jeweiligen Prüfling dynamisch und flüssig präsentiert werden. Die in der jeweiligen Form geforderten „Haltepunkte“ zur Konzentration und Atmungskontrolle müssen deutlich erkennbar sein. Im Falle eines vorzeitigen Abbruchs ist nur eine Wiederholung zulässig. Die Formen sind vom Anwärter grundsätzlich allein vorzutragen. Insbesondere im Bereich der Kupgrade, oder wenn die Umstände dies erfordern, kann der Prüfer die Form auch in kleinen Gruppen vortragen lassen. Bei Danprüfungen (Schwarzgurtprüfung) sind die Formen grundsätzlich allein vorzutragen

Freikampf:
Während der Freikampfübungen ist jeder Kämpfer verpflichtet, eine vollständige Schutzausrüstung zu tragen. Hauptaugenmerk bei dieser Übung gilt besonders der Dynamik, der Schnelligkeit, des Ausweichverhaltens, der Ausführung der Angriffs- und Kontertechniken und der Abstand zum Partner, unter Berücksichtigung der offiziellen Trefferflächen. Freikampfübungen beginnen seitlich zum Prüfertisch. Sie erfolgen ausschließlich Wettkampforientiert. Inhalt dieses Prüfungsteils ist es festzustellen, ob der Anwärter die Aufgaben bewältigen kann, nicht einen Titel zu erringen! Den Schwerpunkt bilden dem Wettkampf entsprechende Bewegungsabläufe (z. B. Technikvielfalt in Anwendung, Treffsicherheit, Übersicht, Konzentration, Beweglichkeit, Leistungsfähigkeit, Gleichgewicht) sowie ein erkennbar taktisches Verhalten. Von besonderer Wichtigkeit sind ein ausreichender Abstand zum Partner, die Technikanwendung und die Berücksichtigung der zulässigen Trefferflächen. Es gelten die Regeln der gültigen Wettkampfordnung des Weltverbandes. Zum Schutz der Anwärter muss grundsätzlich bei allen Freikampfübungen die vollständige Schutzausrüstung getragen werden. In Ausnahmefällen (bezogen ausschließlich auf medizinische Notwendigkeit) kann der Prüfling auf das Tragen des Zahnschutzes verzichten bzw. sofern er Brillenträger ist, auf das Tragen seiner Brille bestehen. Dieses muss eine Sportbrille sein (Kunststoffglas, flexible Brillenfassung). In diesem Fall übernimmt der Verein keinerlei Haftung für daraus eventuell resultierende Sach- oder Personenschäden. Eine entsprechende Erklärung muss vom jeweiligen Sportler spätestens vor Prüfungsbeginn unterzeichnet werden. Die Freikampfübungen sind so zu gestalten, dass Verletzungen vermieden werden.


Ablauf:
Zu Beginn jeder Übung macht der Angreifer einen Schritt zurück in eine Kampfstellung mit gleichzeitigem Kampfschrei. Der Angriff erfolgt, nachdem der Verteidiger ebenfalls einen Schritt zurückgesetzt und durch einen Kampfschrei seine Bereitschaft angezeigt hat. Leichter Körperkontakt ist gefordert, wobei harte Körper- und Kopftreffer vermieden werden sollten.

Pratzen- und Partnerübungen:
Die Grundtechniken sollen zur Hilfenahme der Pratzen präziser ausgeführt werden. Dabei richtet der Prüfling die Positionen der Pratzen durch die Hilfsperson selbstständig aus. Die Pratzenübungen teilen sich in die Bereiche „formenorientiert“ und „wettkampforientiert“ auf. Formenorientiert bedeutet, dass die vorgegebenen Übungen in traditionellen Stellungen und Techniken ausgeführt werden, während der wettkampforientierte Bereich stets auf erlernte Wettkampftechniken beruht.

Partnerübungen:
Die Partnerübungen sind Formenorientiert oder Wettkampforientiert durchzuführen. Jeder Anwärter muss sich für eine der beiden Varianten entscheiden. Eine Vermischung ist nicht zulässig. Bei den Partnerübungen gilt es die Ausführung und die Kombination der erlernten traditionellen Grundtechniken variationsreich, zielgenau und sinnvoll gegen einen einzelnen Gegner einzusetzen (rechts- und linksseitig), wobei diese ohne oder nur mit leichtem Kontakt erfolgen. Der Schwierigkeitsgrad der gezeigten Techniken soll mit jeder Prüfung stetig steigen.
Formenorientiert:
Die Übungen werden ausschließlich in traditionellen Stellungen mit traditionellen Techniken ausgeführt. Außer Greifen bzw. Halten (Angreifer aus dem Gleichgewicht bringen) sind keine weiteren Selbstverteidigungs- und Wettkampftechniken zulässig. Zur Kategorie der Formen-orientierten Partnerübungen gehören Formen-erklärende Übungen, die auch gezeigt werden können.„Formen-erklärend“ bedeutet, dass hier Bewegungsfolgen aus einer Form entnommen und mit einem Partner demonstriert werden. Durch die Anwendung in den Partnerübungen werden Sequenzen aus einer Form „erklärt“ und das Verständnis für die Form gefördert.


Ablauf:
Zu Beginn jeder Übung geht der Angreifer einen Schritt zurück mit gleichzeitigem Kampfschrei. Der Angriff erfolgt, nachdem der Verteidiger ebenfalls durch einen Kampfschrei seine Bereitschaft angezeigt hat. Der Angreifer nimmt die große Vorwärtsstellung (Ab Gubi) ein, wenn er mit der Faust angreift; er nimmt die Rückwärtsbeugestellung (Dwit Gubi) ein, bevor ein Fußangriff erfolgt. Der Angreifer führt seinen Faustangriff zur Körpermitte (Solar Plexus) oder zum Kopf (Nasenbeinrinne); Fußangriffe erfolgen mindestens zur Körpermitte. Zusätzlich zur Abwehr sollen als Gegenangriff nicht mehr als drei Techniken ausgeführt werden. Ebenso müssen Hand- und Fußtechniken in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen. Die Kontertechniken zur Abwehr sollten mit leichtem Körperkontakt- mit Ausnahme zum Kopf-erfolgen. Angriffstechniken sind mit Ausnahme von Greifen oder Halten ohne Kontakt durchzuführen.
Wettkampforientiert:
Die Übungen werden mittels Faust- und Fußtechniken aus frei wählbaren und beweglichen Stellungen heraus geführt. Techniken und Angriffspunkte müssen sich an den Vorgaben der gültigen Wettkampfordnung des Weltverbandes orientieren. Zum Schutz der Anwärter muss grundsätzlich bei diesen Übungen eine Schutzweste und bei Bedarf weitere Schutzausrüstung getragen werden.


Ablauf:
Zu Beginn jeder Übung macht der Angreifer einen Schritt zurück in eine Kampfstellung mit gleichzeitigem Kampfschrei. Der Angriff erfolgt, nachdem der Verteidiger ebenfalls durch einen Kampfschrei seine Bereitschaft angezeigt hat. Der Angreifer führt seine Faustangriffe zum Körper und die Fußangriffe zum Körper oder Richtung Kopf. Nach Abwehr oder Ausweichen sollen als Gegenangriff nicht mehr als drei Techniken ausgeführt werden. Die Angriffs- und Kontertechniken sollten mit leichtem Körperkontakt- mit Ausnahme zum Kopf- erfolgen.
Gemeinsame Grundlagen für die Partnerübungen:
Partnerübungen werden seitlich zum Prüfertisch durchgeführt. Zu den Schwerpunkten dieser Übungen gehören sinnvolle Technikvielfalt in zyklischen Abläufen, sichere Technikausführung und ein der angestrebten Graduierung entsprechender Schwierigkeitsgrad bei ausreichender Distanzregulierung. Übungen mit höherem Schwierigkeitsgrad sind z. B. hohe Fuß- und Mehrfachfußtechniken, Kombinationen, Dreh- und Sprungtechniken. Die Übungen müssen beidseitig beherrscht werden. Angriffe erfolgen deshalb mit der rechten und der linken Seite. Auf Verlangen des Prüfers ist die gleiche Übung beiderseits vorzuzeigen. Jede Übung ist erkennbar abzuschließen. Kindern unter 10 Jahren können die Übungen erläutert und vorgezeigt werden. Bei den Lehrergraden ist ein Programm mit eigenen Partnern vorzuzeigen. Die Dauer des Programms bestimmt der Prüfling selbst.


Selbstverteidigung:

SV-Übungen beginnen seitlich zum Prüfertisch. Bei mehreren Angreifern bestimmt der Anwärter die Positionen. Die komplette Fallschule kann auf Verlangen der Prüfer abgeprüft werden. Angriffe und Aktionen müssen von der linken und rechten Seite abgewehrt und beherrscht werden. Den Schwerpunkt der Selbstverteidigung bilden sinnvolles Abwehren und Ausweichen, Übersicht, Sicherheit in der Technikanwendung, die Wirksamkeit der Technik, der Realitätsbezug und die Beachtung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit der Mittel (Übermaßverbot). Schnelligkeit und Härte der Ausführungen sind auf die Fähigkeiten des Verteidigers abzustimmen. Diesem Grundsatz sowie die Funktionalität von Angriffs- und Abwehrtechniken sind in besonderem Maße bei Kindern und Jugendlichen (unter 14 Jahre) sowie bei Anfängern Rechnung zu tragen. Grundsätzlich hat die körperliche Unversehrtheit des Partners Vorrang. Bei der SV können von den Angreifern Schutzwesten getragen werden. Die SV sowie Fallübungen bis einschließlich 5. Kup können auf einer Unterlage erfolgen. Für die SV dürfen nur gefahrlose Übungswaffen (z. B. Stock und Messer) und sonstige Geräte zum Einsatz kommen. Spitze, scharfe oder andere verletzungsfördernde Gegenstände dürfen nicht verwendet werden. Eine Prüfung der Waffenselbstverteidigung bei Kindern unter 14 Jahren entfällt. 

Distanzen

Für die praktische Umsetzung der SV wird von verschiedenen Angriffs- und Verteidigungsdistanzen ausgegangen, die im Folgenden erläutert werden :

• Lange Distanz
Der Angreifer kann den Verteidiger nur mit Fußtritten erreichen.

• Mittlere Distanz
Der Angreifer kann den Verteidiger mit Faustschlägen erreichen.

• Nahe Distanz
Sowohl für den Angreifer als auch für den Verteidiger ist in dieser Distanz der Einsatz von Kopfstößen, Ellenbogen - und Kniestößen, Körperhaken, Würfen usw. möglich.

• Boden

Grundsituationen sind hier:

    • Angreifer steht, Verteidiger befindet sich am Boden
    • Angreifer und Verteidiger sind in der Bodenlage

Bei den Lehrergraden (ab 4. Dan) ist ein Programm mit eigenen Partnern unter Berücksichtigung der verschiedenen Möglichkeiten der SV vorzuzeigen. Der Anwärter kann zwischen Angriffen in vorher festgelegter Folge und improvisierten Aktionen (Demonstration Selbstverteidigung) wählen. Das Programm kann eine spezielle Ausrichtung haben, wie zum Beispiel eine Senioren - Selbstverteidigung. Die Vorführung (Demonstration) sollte ca. 2 Minuten, höchstens jedoch 5 Minuten andauern.

Bruchtest:
Der Anspruch besteht im Brechen des Bruchtestmaterials mittels einer Taekwondo-Angriffstechnik. Dem Gelingen des Bruchtests wird eine hohe Bedeutung zugemessen. Darüber hinaus werden Schwierigkeitsgrad der Technik, Ausführung, Körperhaltung und Gleichgewicht bewertet. Der Bruchtest bzw. die Technik hierfür kann im Rahmen der jeweiligen Vorgaben durch den Prüfling bestimmt werden. Vor der Durchführung sagt der Anwärter den beabsichtigten Bruchtest (Technik) an. Der Prüfling ist für den Aufbau der Bruchtests selbst verantwortlich und richtet die Positionen der Bretter durch die Hilfspersonen selbständig aus. Sollte der Prüfling an einem Bruchtest scheitern, kann dieser einmal wiederholt werden. Im Bereich der Kupgrade und bei Kindern können Hilfestellungen gegeben werden. Kinder unter 10 Jahren dürfen wegen des hohen Verletzungsrisikos keinen Bruchtest durchführen. 
Der ab der Prüfung zum 4. Dan vorgesehene Spezialbruchtest soll sich deutlich von den Anforderungen aus den Vorprogrammen unterscheiden. Es sind bis zu 4 Bruchtests zulässig. Sind mehrere Bruchtests vorgesehen, müssen diese als Kombination ausgeführt werden. Unter einer Kombination ist eine Technikfolge zu verstehen, bei der höchstens zwei Schritte zwischen den einzelnen Techniken zulässig und keine Konzentrationsphase bzw. keine Unterbrechung des Bewegungsflusses zwischen den Techniken zu erkennen sind. Bei einem Sprungbruchtest wird ein Gegenstand mit einer Taekwondo-Technik nach Überwindung einer Distanz in der Weite oder in der Höhe ohne Bodenkontakt mit dem Fuß zerbrochen. Ein Sprungbruchtest nach oben (Höhe) erfolgt in der Regel mindestens in Kopfhöhe (Gesichtsmitte) des Anwärters. Bei Danprüfungen kann die Brettstärke für Bruchtests mit hohem Schwierigkeitsgrad bei Männern bis auf 2 cm und bei Frauen bis auf 1,5 cm reduziert werden. Bei allen angestrebten Dangraduierungen sind ausschließlich Holzbretter in der geforderten Stärke zu verwenden. Bei Spezialbruchtests mit anderen Materialien (Steine) ist auf die erforderliche Sorgfalt und das eigene Können zu achten! Für die Beschaffung der Bruchtestmaterialien ist der ausrichtende Verein bzw. der Prüfling selbst verantwortlich. Die erforderlichen materiellen Eigenschaften sind dabei zu beachten. Die Bretter müssen folgende Anforderungen erfüllen: Material: Fichtenholz, Maße: 30 cm x 30 cm

Stärke:
mind. 2,5 cm bei Männern von 18 - 40 Jahre;
mind. 2,0 cm für Jugendliche ab 14 bis 17 Jahren
mind. 2,0 cm bei Frauen von 18 - 40 Jahre
mind. 1,5 cm für Frauen von 18 - 40 Jahren über 40 Jahre;
1 cm bei Kindern bis einschließlich 14 Jahre.

Theorie:
Zum Schluss der Prüfung tritt der jeweilige Prüfling vor das Prüfungskomitee und muss sich einer theoretischen Befragung stellen. Hierbei werden vom Prüfer Fragen nach eigenem Ermessen gestellt. Besondere Aufmerksamkeit gilt hierbei den koreanischen Bezeichnungen der vom Prüfling absolvierten Techniken während der Prüfung sowie der Philosophie, Geschichte und das Notwehrrecht. Bei Danprüfungen wird ein spezieller Fragebogen mit zahlreichen Fragen rund um das Thema Taekwondo und Kampfsport dem Prüfling übergeben, den dieser unter Aufsicht vollständig ausfüllt. Anhand der Antworten bestimmt der Prüfer über den Erfolg oder Misserfolg der theoretischen Prüfung. Ab dem 3. DAN ist unter Vorgabe eines bestimmten Themengebietes, aus dem sich der Prüfling ein Hauptthema aussuchen kann, eine schriftliche Ausarbeitung des Prüflings zu leisten. 


PRÜFUNGSINHALTE für Kup-Grade (Schülergrade)
Die Prüfungsinhalte sollen einen Überblick über die zu zeigenden Inhalte der jeweiligen Prüfung geben. Abweichungen sind im Ermessen der Prüfungskommission oder des Prüfers zulässig.

10. Kup (weißer Gürtel)

• Verhaltensregeln im Dojang (Dojang-Etikette)
• Theorie:
    • koreanische Begriffe
    • Was ist Taekwondo? 

 

9. Kup (weißer Gürtel mit gelbem Streifen)
Vorbereitungszeit: 3 Monate seit dem 10. Kup

• Grundschule:
• Einzeltechniken links- und rechtsseitig
• Gibon-Donjak (Kreuzformen) 1 - 6 (6 Stück mit jeweils zwei unterschiedlichen Techniken)
• Theorie:
• koreanische Begriffe
    • koreanische Bezeichnung der gezeigten Techniken
    • koreanische Zählweise von 1 bis 10

 

8. Kup (gelber Gürtel)
Vorbereitungszeit: 3 Monate seit dem 9. Kup

• Überprüfung Vorprogramm
• Grundschule:
    • Grundtechniken der Prüfungsform
    • Allgemeine Grundtechniken
• 1. Form Taeguk il-chang
• Pratzenübungen:
• formenorientiert oder wettkampforientiert
• Partnerübungen:
• 3-Schritt-Kampf (Sambo-Taeryon)
• Einführung in den Bereich Selbstverteidigung (Hosinsul)
    • Fallschule als Verletzungsprophylaxe
    • Hebel und Hebelwirkung
• Theorie:
    • koreanische Bezeichnung der gezeigten Techniken
    • Theorie nach Ermessen des Prüfers (mündliche Prüfung)


7. Kup (gelber Gürtel mit grünem Streifen)
Vorbereitungszeit: 3 Monate seit dem 8. Kup

• Überprüfung Vorprogramm
• Grundschule:
    • Grundtechniken der Prüfungsform
    • Allgemeine Grundtechniken 
• Grundtechniken in Kombination (jeweils zwei Techniken)
• 2. Form Taeguk i-chang
• Pratzenübungen:
• formenorientiert oder wettkampforientiert
• Partnerübungen:
    • 3-Schritt-Kampf (Sambo-Taeryon)
    • 2-Schritt-Kampf (Hanbon-Kyorugi)
• Freikampf (Kyorugi) mit Schutzausrüstung
• Selbstverteidigung (Hosinsul):
    • Ausweich- und Angriffsübungen
    • Fallschule (sicher beherrschen) nach vier Seiten 
• Theorie:
    • koreanische Bezeichnung der gezeigten Techniken
    • Theorie nach Ermessen des Prüfers (mündliche Prüfung)

 

6. Kup (grüner Gürtel)
Vorbereitungszeit: 3 Monate seit dem 7. Kup

• Überprüfung Vorprogramm
• Grundschule
    • Grundtechniken der Prüfungsform
    • Allgemeine Grundtechniken in Kombination (jeweils zwei Techniken)
• 3. Form Taeguk sam-chang sowie die Form Taeguk il-chang aus dem Vorprogramm
• Pratzenübungen:
• formenorientiert oder wettkampforientiert
• Partnerübungen:
    • 2-Schritt-Kampf (Ilbo-Taeryon)
    • 1-Schritt-Kampf (Ibo-Taeryon)
• Freikampf (Kyorugi) mit Schutzausrüstung
• Selbstverteidigung (Hosinsul):
    • Kontern gegen Angriffe aus mittlerer und langer Distanz
    • Befreiungsgriffe und Hebel
• Theorie:
    • koreanische Bezeichnung der gezeigten Techniken 
    • Theorie nach Ermessen des Prüfers


5. Kup (grüner Gürtel mit blauem Streifen)
Vorbereitungszeit: 3 Monate seit dem 6. Kup

• Überprüfung Vorprogramm
• Grundschule
    • Grundtechniken der Prüfungsform
    • Allgemeine Grundtechniken einzeln und / oder in Kombination (jeweils zwei Techniken)
• 4. Form Taeguk sa-chang und mindestens eine Form aus dem Vorprogramm nach Vorgabe
• Pratzenübungen
• formenorientiert oder wettkampforientiert
• Partnerübungen:
    • 1 - Schritt - Kampf (Ilbo-Taeryon)
    • 2 - Schritt - Kampf (Ibo-Taeryon)
• Freikampf (Kyorugi) mit Schutzausrüstung
• Selbstverteidigung (Hosinsul):
    • Verteidigung gegen kombinierte Angriffe aus der Nahdistanz
    • Ausweichen und Verteidigung gegen Fußangriffe
• Theorie:
    • koreanische Bezeichnung der gezeigten Techniken 
    • Theorie nach Ermessen des Prüfers (mündliche Prüfung)

 

4. Kup (blauer Gürtel)
Vorbereitungszeit: 4 Monate seit dem 5. Kup

• Überprüfung Vorprogramm
• Grundschule
    • Grundtechniken der Prüfungsform
    • Allgemeine Grundtechniken einzeln und / oder in Kombination (jeweils zwei bis drei Techniken)
• 5. Form Taeguk oh-chang sowie eine Form aus dem Vorprogramm nach Vorgabe des Prüfers
• Pratzenübungen:
• formenorientiert oder wettkampforientiert
• Partnerübungen:
    • 1-Schritt-Kampf (Ilbo-Taeryon)
    • 2-Schritt-Kampf (Ibo-Taeryon)
    • 3-Schritt-Kampf (Sambo-Taeryon)
• Freikampf (Kyorugi) mit Schutzausrüstung
• Selbstverteidigung (Hosinsul):
    • freie Abwehr von Angriffen aus der nahen, mittleren und langen Distanz
• Bruchtest (Kyok-Pa): 1 Technik
    • Fauststoß (Chirugi) oder
    • Vorwärtsfußstoß (Ap-Chagi) oder
    • Rückwärtsfußstoß (Dwyt-Chagi)
• Theorie:
    • koreanische Bezeichnung der gezeigten Techniken
    • Theorie nach Ermessen des Prüfers (mündliche Prüfung)

 

3. Kup (blauer Gürtel mit braunem [rotem] Streifen)
Vorbereitungszeit: 4 Monate seit dem 4. Kup

• Überprüfung Vorprogramm
• Grundschule
    • Grundtechniken der Prüfungsform
    • Allgemeine Grundtechniken
• 6. Form Taeguk yuk-chang sowie eine Form aus dem Vorprogramm nach Vorgabe des Prüfers
• Pratzenübungen 
• formenorientiert oder wettkampforientiert
• Partnerübungen
    • 1-Schritt-Kampf (Ilbo-Taeryon)
    • 2-Schritt-Kampf (Ibo-Taeryon)
    • 3-Schritt-Kampf (Sambo-Taeryon)
• Freikampf (Kyorugi) mit Schutzausrüstung
• Selbstverteidigung (Hosinsul)
    • freie Abwehr von Angriffen aus der nahen, mittleren und langen Distanz und aus der Bodenlage
• Bruchtest (Kyok-Pa): 1 Technik
    • Fauststoß (Chirugi)
    • Seitwärtsfußstoß (Yop-Chagi)
    • Halbkreisfußtritt (Dollyo-Chagi)
• Theorie:
    • koreanische Bezeichnung der gezeigten Techniken
    • Notwehrparagraph und dessen Bedeutung
    • Theorie nach Ermessen des Prüfers (mündliche Prüfung)

 

2. Kup (brauner [roter] Gürtel)
Vorbereitungszeit: 4 Monate seit dem 3. Kup

• Überprüfung Vorprogramm
• Grundschule
    • Grundtechniken der Prüfungsform
    • Allgemeine Grundtechniken in Einzel- oder Kombinationstechnik
• 7. Form: Taeguk chil-chang sowie zwei Formen aus dem Vorprogramm nach Vorgabe des Prüfers
• Pratzenübungen:
• formenorientiert oder wettkampforientiert
• Partnerübungen:
    • 1-Schritt-Kampf (Ilbo-Taeryon)
    • 2-Schritt-Kampf (Ibo-Taeryon)
• Freikampf (Kyorugi) mit Schutzausrüstung
• Selbstverteidigung (Hosinsul):
    • Abwehr von Stock- und Messerangriffen
• Bruchtest (Kyok-Pa): 2 Techniken als Kombination
    • Ellenbogenschlag (Palkup-Chigi)
    • gesprungener Vorwärtsfußstoß (Tymio-Ap-Chagi)
    • gedrehter Seitwärtsfußstoß (Momdollyo-Yop-Chagi)
    • Abwärtsfußschlag (Naeryo-Chagi)
• Theorie:
    • koreanische Bezeichnung der gezeigten Techniken
    • Unterschied Notwehr und Nothilfe
    • Theorie nach Ermessen des Prüfers (mündliche Prüfung)

 

1. Kup (brauner [roter] Gürtel mit schwarzem Streifen)
Vorbereitungszeit: 6 Monate seit dem 2. Kup

• Überprüfung Vorprogramm
• Grundschule
    • Grundtechniken der Prüfungsform
    • Allgemeine Grundtechniken
• 8. Form Taeguk pal-chang sowie drei Formen aus dem Vorprogramm nach Vorgabe
• Pratzenübungen:
• formenorientiert oder wettkampforientiert
• Partnerübungen:
    • 1-Schritt-Kampf (Ilbo-Taeryon)
    • 2-Schritt-Kampf (Ibo-Taeryon)
• Freikampf (Kyorugi) mit Schutzausrüstung
• Selbstverteidigung (Hosinsul):
    • Verteidigung in Raumnot
    • Abwehr von Überraschungsangriffen
• Bruchtest (Kyok-Pa): 2 Techniken als Kombination
    • Innenhandkantenschlag (Sonnal-Dung-Chigi)
    • gesprungener Seitwärtsfußstoß (Tymio-Yop-Chagi)
    • gesprungener Halbkreisfußschlag (Tymio-Dollyo-Chagi)
    • Fersendrehschlag (Pandae-Dollyo-Chagi)
• Theorie:
    • koreanische Bezeichnung der gezeigten Techniken
    • Theorie nach Ermessen des Prüfers (mündliche Prüfung)

 

PRÜFUNGSINHALTE für DAN-Grade (Meistergrade)

1. DAN (schwarzer Gürtel)
Vorbereitungszeit: 1 Jahr seit dem 1. Kup

• Überprüfung Vorprogramm
• Grundschule
• Allgemeine Grundtechniken
• 9. Form Poomsae Koryo sowie drei Formen aus dem Vorprogramm nach Vorgabe des Prüfers
• Pratzenübungen:
• formenorientiert oder wettkampforientiert
• Partnerübungen:
    • 1-Schritt-Kampf (Ilbo-Taeryon)
    • 2-Schritt-Kampf (Ibo-Taeryon)
• Freikampf (Kyorugi) mit Schutzausrüstung
• Selbstverteidigung (Hosinsul):
    • freie Abwehr gegen unbewaffnete und bewaffnete Gegner aus allen Distanzen
• Bruchtest (Kyok-Pa): 2 - 3 Techniken
    • Techniken mit höherem Schwierigkeitsgrad nach Wahl des Prüflings (eine 2er Kombination muss gezeigt werden)
• Theorie:
    • schriftliche Prüfung (Fragebogen)
    • Nachweis Erste-Hilfe-Kurs
    • Grundlagen der Trainingslehre (entweder Übungsleiterbescheinigung oder Fragebogen)


      
2. DAN (schwarzer Gürtel)
Vorbereitungszeit: 2 Jahre seit dem 1. DAN

• Überprüfung Vorprogramm
• Grundschule
    • Grundtechniken der Prüfungsform
    • Allgemeine Grundtechniken
• 10. Form Poomsae Kumgang und drei Formen aus dem Vorprogramm nach Vorgabe des Prüfers
• Pratzenübungen:
• formenorientiert oder wettkampforientiert
• Partnerübungen:
    • 1-Schritt-Kampf (Ilbo-Taeryon)
    • 2-Schritt-Kampf (Ibo-Taeryon)
• Freikampf (Kyorugi) mit Schutzausrüstung
• Selbstverteidigung (Hosinsul):
    • freie Abwehr gegen mehrere unbewaffnete und bewaffnete Gegner aus allen Distanzen
• Bruchtest (Kyok-Pa): 3 - 4 Techniken
    • Techniken mit höherem Schwierigkeitsgrad nach Wahl des Prüflings (eine 2er Kombination sowie eine Sprungtechnik muss gezeigt werden)
• Theorie:
    • schriftliche Prüfung (Fragebogen)
    • Grobform einer Technik-Lehrprobe und Demonstration

 

3. DAN (schwarzer Gürtel)
Vorbereitungszeit: 3 Jahre seit dem 2. DAN

• Überprüfung Vorprogramm
• Grundschule
• Grundtechniken der Prüfungsform
• Allgemeine Grundtechniken
• 11. Form Poomsae Taebaek sowie drei Formen aus dem Vorprogramm nach Vorgabe des Prüfers
• Pratzenübungen:
• formenorientiert oder wettkampforientiert
• Partnerübungen:
    • 1-Schritt-Kampf (Ilbo-Taeryon)
    • 2-Schritt-Kampf (Ibo-Taeryon)
• Freikampf (Kyorugi) mit Schutzausrüstung
• Selbstverteidigung (Hosinsul):
    • freie Abwehr gegen mehrere unbewaffnete und bewaffnete Gegner aus allen Distanzen
• Bruchtest (Kyok-Pa): 4 - 5 Techniken
    • Techniken mit höherem Schwierigkeitsgrad nach Wahl des Prüflings (eine 3er Kombination sowie eine Sprungtechnik muss gezeigt werden)
• Theorie:
    • schriftliche Prüfung (Ausarbeitung eines vorgegebenen Themengebietes)
    • Theorie nach Ermessen des Prüfers (mündliche Prüfung)

 

4. DAN (schwarzer Gürtel)
Vorbereitungszeit: 4 Jahre seit dem 3. DAN

• Überprüfung Vorprogramm
• Grundschule
    • Grundtechniken der Prüfungsform
    • Allgemeine Grundtechniken
• 12. Form Poomsae Pjongwon sowie drei Formen aus dem Vorprogramm nach Vorgabe des Prüfers
• Partnerübungen:
    • 1-Schritt-Kampf (Ilbo-Taeryon)
    • 2-Schritt-Kampf (Ibo-Taeryon)
• Freikampf (Kyorugi) mit Schutzausrüstung
• Selbstverteidigung (Hosinsul)
    • einstudiertes Selbstverteidigungsprogramm mit mehreren eigenen Partnern unter Berücksichtigung der verschiedenen Möglichkeiten diverser Selbstverteidigungssituationen
• Bruchtest (Kyok-Pa): 4 - 5 Techniken
    • Techniken mit höherem Schwierigkeitsgrad (Spezialbruchtest) nach Wahl des Prüflings
• Theorie:
    • schriftliche Prüfung (Ausarbeitung eines vorgegebenen Themengebietes
    • Vermittlung einer Technik-Lehrprobe mit Erklärungen

 

5. DAN (schwarzer Gürtel)
Vorbereitungszeit: 5 Jahre seit dem 4. DAN

• Überprüfung Vorprogramm
• Grundschule
    • Grundtechniken der Prüfungsform
    • Allgemeine Grundtechniken
• 13. Form Poomsae Sipjin sowie drei Formen aus dem Vorprogramm nach Vorgabe des Prüfers
• Partnerübungen:
    • 1-Schritt-Kampf (Ilbo-Taeryon)
    • 2-Schritt-Kampf (Ibo-Taeryon)
• Freikampf (Kyorugi) mit Schutzausrüstung
• Selbstverteidigung (Hosinsul):
    • einstudiertes Selbstverteidigungsprogramm mit mehreren eigenen Partnern unter Berücksichtigung der verschiedenen Möglichkeiten diverser Selbstverteidigungssituationen
• Bruchtest (Kyok-Pa): 4 - 5 Techniken
    • Techniken mit höherem Schwierigkeitsgrad (Spezialbruchtest) nach Wahl des Prüflings
• Theorie:
    • schriftliche Prüfung (Ausarbeitung eines vorgegebenen Themengebietes)