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Volleyball | Dritte Liga Nord

TSV TM I kehrt erfolgreich aus Potsdam zurück

Es ist Mitte Oktober. Die Saison läuft seit drei Wochen und überall hängen bunte Blätter an den Bäumen. Trotzdem hätten wir heut auch in kurzen Hosen nach Potsdam fahren können.

Der USV Potsdam empfing uns in der Brandenburgischen Landeshauptstadt in ihrer kuscheligen Halle – heute fühlte es sich irgendwie wie August an. Der USV ist neu in der 3. Liga und hat bisher zwei knappe Tie-Break-Niederlagen hinnehmen müssen. Dass da was von der andern Netzseite zu erwarten ist, war uns also klar. Ein paar Gesichter kennt man sowieso und einige Marotten auch („Auf zweite Bälle aufpassen – IMMER!“). Seitenspieler Sven hat bereits vor dem Spiel klar gemacht, dass das Spiel heute am Netz entschieden wird: Holen wir uns nicht die Netzhoheit, holen wir auch keine Punkte.

Der erste Satz war dann auch genau das – ein harter und anfangs sehr ausgeglichener Kampf, der zumeist mit dem Block entschieden wurde. Hat man seinen Block nicht da stehen, wo er sollte, hat man den Ball vor den Füßen. Und das galt für beide der fleischfarbenen Feldhälften. In der Mitte des Satzes konnte die Sache mit der Netzhoheit aber zunehmend geklärt werden: Wir setzen uns mit ein paar Punkten ab und tüten Satz 1 recht sicher mit 25:16 ein.

In Satz 2 scheint Potsdam ein bisschen aus dem Tritt zu geraten und leistet sich wiederholt direkte Fehler im Angriff, sodass wir ein wenig durchatmen können. Allerdings lassen wir damit auch ein bisschen den Schlendrian einkehren und verlieren einige unnötige Punkte. Machen aber trotzdem schneller die 25 voll als die andern: Mit 25:19 läuft auch Satz 2 noch voll nach Plan.

Im 3. Satz sagen wir uns gefühlt siebenunddreißig Mal, dass wir die Spannung halten müssen, lassen besagte Spannung dann aber trotzdem etwas fallen – wie das halt manchmal so ist. Die ersten 15 Punkte lassen wir Potsdam einen kleinen Vorsprung, ehe wir noch einmal die Keule im Aufschlag auspacken und uns wieder auf die Überholspur manövrieren. Mit 25:18 im Dritten beglücken wir uns selbst mit weiteren drei Punkten in der noch jungen Saison.

Und weil es drinnen wie draußen so schön warm war, schmerzen diesmal auch die alten Knochen gar nicht so sehr. Frohen Mutes blicken wir auf das kommende Wochenende und den nächsten Gegner:
Oranienburg kommt zu uns in die Halle und will das mit der Netzhoheit bestimmt noch mal ausdiskutieren.

Für den TM kämpften: Anne, Hilli, Nelly, Anita, Jule, Michi, Hannah, Jani, Cris, Utzi, Maren, Karin und Cori
Die beste Taktik des Tages hatten: Sven, Jani und Regi
Den besten Eindruck beim Gegner hinterlassen hat: Cris MVP Vilabrille Paz