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Volleyball | Dritte Liga Nord

TSV TM I bezwingt SC Potsdam II im Tiebreak

Am Samstag und bei schönstem Sonnenschein pilgerten wir in die Nachbarstadt, um uns mit den jungen Hüpfern vom SC Potsdam II um die nächsten Punkte der Saison zu streiten.

Die Tabelle und der Blick auf unsere bisherigen Partien gegen die Mädels sprachen eigentlich ein für ein klares Spiel - mit uns als schimmernden Sieger. Aber, wie bereits in den letzten Spielen, laufen wir auch an diesem Tag etwas unserer Form hinterher. Am Ende halten wir die Fahne mit einem 3:2-Erfolg oben, müssen aber selbstkritisch feststellen, dass das heute nicht das war, was wir können und was wir aufs Parkett bringen wollen.

Im ersten Satz halten wir Potsdam immer mit ein, zwei Punkten auf Abstand, offenbaren allerdings recht früh erste Schwächen im Angriff. Wir treffen die Netzkante, den Boden hinter oder neben dem Feld und manchmal auch den Block. Aber es reicht. Zumindest bis in die Endphase des Satzes. Während wir unser Spiel einfach nicht finden können, lassen sich die Potsdamerinnen nicht zwei Mal bitten. Mit einem konzentrierten Spielaufbau und wenig Fehlern am Netz, schiebt Potsdam sich vorbei und gewinnt zurecht den ersten Satz mit 27:25.

Als wär uns das etwas peinlich, machen wir im zweiten Satz einfach mal alles ein bisschen besser. Beim Stand von 18:10 sollte so ein Satz im Volleyball eigentlich entschieden sein. Aber da kennt man uns schlecht. Wir kommen etwas vom Weg ab, schwächeln in der Annahme und agieren im Angriff ideen- und manchmal auch irgendwie hilflos. Potsdam hingegen beweist Charakter und holt sich auf der Anzeigetafel einen Punkt nach dem andern. Im letzten Moment reißen wir uns aber noch einmal zusammen und beenden den Satz mit 26:24 - sozusagen fünf Minuten vor Hosenknopf.
Potsdam spielt auch im dritten Satz einen runden Volleyball, bekommt die meisten Punkte jedoch von uns geschenkt. Wir scheinen partout nicht in den Tritt zu kommen und lassen Bälle runterfallen, „die dürfen einfach nicht passieren“ (Wer kennt sie nicht, diese vermaledeiten Bälle). Die jungen Hüpfer holen sich den dritten Satz, wir haben mit 23:25 das Nachsehen.

Als hätten wir den Tritt vors Schienbein gebraucht (also die Erkenntnis, dass wir völlig unnötig einen Punkt liegen lassen), scheinen wir uns im vierten Satz auf uns und unsere Stärken zu konzentrieren. Agieren endlich souverän am Netz, sowohl im Block als auch im Angriff zeigen wir unsere bisher gut gehüteten  Fähigkeiten. Mit 25:18 holen wir uns unsere Form und unsere Ehre wieder. Der Tiebreak dann startet endlich so, wie wir uns das vorgestellt haben: Mit 6:0 und einem 7:1 beim Seitenwechsel ebnen wir tatsächlich den Weg für unseren späteren Sieg. Potsdam kämpft tapfer, aber wir geben uns - zumindest am Ende des Spiels - keine Blöße mehr: Mit 15:7 beenden wir das Spiel und freuen uns ehrlich, über die zwei wichtigen Punkte heute.

Das nächste Wochenende ist spielfrei, wir haben also etwas Zeit, um wieder in die Spur zu finden. Weil die großen Brocken kommen erst noch.

Für TM kämpften heute: Anita, Anne, Hilli, Nelly, Svenja, Michi, Hannah, Jani, Cris, Maren, Utzi und Melle

Auf der Bank pöbelten: Sven und Julä

Den besten Eindruck beim Gegner hinterließ: Anne Zauberpfote Oemus