Kontakt

TSV Tempelhof-Mariendorf e.V.
Machonstraße 52, 12105 Berlin

Telefon+49 (030) 752 60 03
Telefax+49 (030) 751 25 01
E-Mail tsv(at)tsvtm.de
Volleyball | Dritte Liga Nord

TSV TM I beendet die Saison auf dem 4. Platz

Am Samstag ging für die Damen des TM I eine lange und nicht immer ganz leichte Saison zu Ende. Sowohl auf der Trainerbank als auch auf den einzelnen Positionen musste des Öfteren mal „ausgeholfen“ werden. Der erreichte vierte Platz ist das Resultat aus sechs Monaten schwankender spielerischer Leistung, zahlreicher verletzungs- krankheitsbedingter Ausfälle und einer bisweilen spürbaren Orientierungslosigkeit. Wir haben lange gebraucht, um ein Saisonziel für uns zu definieren, kurz vor der Rückrunde haben wir uns dann auf den machbaren dritten Platz festgelegt. Dass wir uns bis zum letzten Spiel die Chance auf eben diesen dritten Platz offen halten konnten, ließ uns motiviert und fokussiert ins letzte Spiel der Saison gehen.

Niemand geringeren als den direkten Konkurrenten um Platz 3, den BBSC II, durften wir am Samstag in unserer Halle begrüßen. Wie passend. Da wir in der Tabelle zwei Pünktchen Vorsprung hatten, reichten uns eigentlich zwei gewonnene Sätze, um den Platz auf dem Treppchen noch zu erreichen. Doch leider waren uns diese zwei Sätze nicht vergönnt. Stattdessen gehen wir mit einem 1:3 baden und dementsprechend etwas geknickt in die Saisonpause.

Zumindest die ersten drei Punkte des ersten Satzes verliefen ganz nach unserem Geschmack. Die machten nämlich wir. Aber der BBSC steht ja nicht umsonst da oben in der Tabelle, er zeigte uns recht schnell, wo unser Spiel seine Schwächen hat. Die Mädels aus Köpenick spielten mit unserem Block und wir wussten wenig entgegenzusetzen. Wir liegen schnell 5:10 zurück und schaffen es nicht, eine Lösung gegen die starken Angriffe über die Außenpositionen zu finden. 15:20 liegen wir zurück, ehe wir uns selbst durch starke Aufschläge wieder ins Spiel bringen können. Stück für Stück kämpfen wir uns ran und schaffen mit einer beeindrucken Aufholjagd doch noch den Ausgleich und kurze Zeit später sogar den 26:24-Satzgewinn.

Frohen Mutes gehen wir in den zweiten Satz, schaffen es aber nicht, den Fokus aus der Endphase des ersten Satzes aufs Feld zu bringen. Wir haben weiterhin große Probleme damit, den Köpenickerinnen einen effektiven Block entgegenzusetzen und zeigen leider auch immer häufiger ein paar Nerven in der Annahme. Es kommt wie es kommen muss, wir liegen erneut mit 15:20 hinten, schaffen es diesmal allerdings nicht, den Spieß noch einmal umzudrehen: Wir verlieren den Satz deutlich mit 16:25.

Von Mut ist nun nicht mehr viel zu spüren, im dritten Satz kommt zur mangelhaften Block-Feld-Abwehr auch noch die gefühlte Handbremse im Angriff. Wir spielen weder clever noch mutig und laufen dem BBSC hinterher. Es dauert gerade mal 23 Minuten, bis die Gegner sich zurecht auch diesen Satz holen. Wir schaffen nur schwache 14 Punkte in diesem Satz.

Der vierte Satz sollte also der entscheidende werden. Wer ihn gewinnt, holt sich den dritten Platz - wer ihn verliert, die goldene Ananas. Wir stellen auf dem Feld ein bisschen um, wollen dem Gegner mal ein anderes Bild zeigen und uns gelingt tatsächlich ein deutlich besserer Start als in den letzten beiden Sätzen. Wir bleiben dran, schaffen es aber noch immer nicht, unser Feld richtig abzudecken. Zu viele Bälle finden den Weg in unser Feld, was beim Volleyball ja eher von Nachteil ist. Als äußerst positiv muss man allerdings unseren Kampfgeist beurteilen: Wir geben den Satz nicht auf, kämpfen bis zum Schluss und der BBSC schafft es in diesem Satz nicht, sich mit mehreren Punkten abzusetzen. Wir gehen in der Endphase mit 22:21 in Führung, müssen dann plötzlich beim Stand von 22:24 zwei Matchbälle abwehren, können mit 24:24 ausgleichen und ziehen mit 24:26 dann doch noch den Kürzeren. Schrecklich ärgerlich, aber wir haben das Spiel schlichtweg aus der Hand gegeben. Der Kampf im ersten und letzten Satz reicht nicht, um gegen einen solchen Gegner zu bestehen. Wir lassen uns die imaginäre goldene Ananas schmecken und lecken jetzt erstmal unsere Wunden.

Für den TM kämpften: Anne O., Svenja, Michi, Anne P., Jani J., Anita, Jule, Cris, Utzi, Cori und Karin

Auf der Bank einen wunderbaren Job gemacht haben: Jani R., Martin, Tine

Den besten Eindruck hat gemacht: Cris MVP Vilabrille Paz

Die beste Unterstützung haben wir bekommen von: unserem Hallensprecher Micha Träger, unseren Schreiberlingen Pia und Roy, den vielen fleißigen Ballrollerkindern und all unseren treuen Fans und Unterstützern in der Halle