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Volleyball | Dritte Liga Nord

TM I fährt 3:1-Heimsieg gegen SC Potsdam II ein

Das Saisonende ist schon zu wittern, die geschundenen Knochen müssen nur noch ein paar Wochen halten ehe sie sich erholen dürfen. Wir luden am Samstag noch einmal die Mädels vom SC Potsdam II in unsere Halle, um mit ihnen gepflegt um weitere drei Punkte für die Tabelle zu kämpfen. Unser Ziel ist es, den dritten Platz zu halten, Potsdam steckt mit beiden Beinen tief im Abstiegskampf. Und während die Potsdamer Mädels ihre Sache am letzten Spieltag gegen Eimsbüttel sogar richtig gut gemacht haben, ließen wir in den letzten Begegnungen öfter mal ein paar Federn. Mit halbwegs genesenen und wieder vollständigen Kader stellten wir uns der heutigen Aufgabe.

Satz 1 beginnt mit druckvollen Aufschlägen von Potsdamer Seite und wir haben einige Probleme ins Spiel zu finden. Anders als der Gegner setzen wir unnötig viele Aufschläge ins Netz oder Aus und laufen dem Spiel hinterher. Beim 9:9 scheinen wir den Anschluss gefunden zu haben, geraten aber sogleich wieder mit zwei, drei Punkten in Rückstand. Beim Stand von 13:15 kommt der Doppelwechsel und damit auch der nötige Aufschwung in unser Spiel. Wir gewinnen an Mut und gehen erstmals im Spiel mit 21:20 in Führung. Nur, um dann aufzuhören: Wir lassen Potsdam den Sack zu machen und verlieren sehr unglücklich mit 21:25.

Erinnerungen an die letzten Spiele kommen hoch, in denen wir scheinbar grundlos den Faden verlieren und nicht zurück zu uns und unserem eigentlich sicheren Spiel finden. Den zweiten Satz starten wir mit etwas mehr Routine und Sicherheit, lassen uns vor allem nicht gleich zu Beginn durch die Aufschläge vom SC Potsdam aus der Reserve locken und bringen noch dazu die eigenen Aufschläge ins Feld. Schon sieht das nämlich ganz anders aus, wir gönnen uns zwar eine kurze Schwächephase und sind uneins mit den Entscheidungen des Schiedsgerichtes, kommen beim 10:10 aber endlich in die Spur und lassen uns von dieser auch nicht mehr abbringen. Wir stellen uns immer besser auf das Angriffsspiel der Potsdamerinnen ein und bringen den Satz recht entspannt zu Ende. Mit 25:18 feiern wir uns und den Satzausgleich.

In Satz 3 versuchen wir dann mal etwas ganz neues: Wir setzen uns relativ früh mit einem Vorsprung ab. Den können wir sogar zu einem recht komfortablen 18:10-Vorsprung ausbauen. Potsdam schafft es allerdings noch einmal, uns mit ihren starken Aufschlägen aus dem Konzept zu bringen. Wir führen 21:14, brauchen dann jedoch ein bisschen, um uns und unsere Annahme wiederzufinden. Potsdam kämpft sich mit 19:21 gefährlich nah ran und draußen wird schon Gemurmel laut. Wir kriegen zum Glück noch einmal die Kurve und gewinnen den Satz mit 25:19.

Bevor es im vierten Satz aufs Feld geht, beten wir noch einmal die Göttin Konstanze an, sie möge uns doch bitte ein wenig Konstanz und Beständigkeit für unser Spiel schenken. „Jetzt bloß nicht einbrechen!“ murmeln wir vor uns hin. Und es scheint als würden unsere Gebete erhört! Wir zwingen den Potsdamer Coach bereits beim Stand von 9:4 zu einer Auszeit und bringen den gegnerischen Annahmeriegel ein wenig ins Wanken. Wir verschätzen uns zwar auch im nun mehr vierten Satz des Öfteren bei den langen Bällen und lassen einige unnötige Bälle kurz vor der Grundlinie reinfallen, haben aber stets Oberwasser und bauen unseren Vorsprung weiter aus. Über 18:10 hin zum 25:16 bleiben wir in unserer Leistung konstant und jubeln am Ende des Tages über volle drei Punkte. Endlich mal wieder!

Auf der Teamleistung von heute können und müssen wir aufbauen, denn bereits am nächsten Samstag wartet ein dicker Brocken auf uns: RPB möchte sich dieses Jahr den Titel holen und ist garantiert nicht gewillt, auf dem Weg dahin irgendwelche Punkte liegen zu lassen.

Für TM kämpften: Nelly, Svenja, Anne, Anita, Jule, Michi, Hannah, Jani, Cris, Maren, Utzi und Karin

Auf der Bank um Contenance kämpften: Sven, Jani, Jörn

Vielen Dank an unsere fleißigen Helfer rund ums Feld und unsere Fans auf der Tribüne für die großartige Unterstützung!