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Reisebericht Usedom vom 1. bis 5. Oktober 2008
Am Mittwoch, den 01.10.2008 begann unsere Reise nach Zinnowitz. 18 Unentwegte trafen sich gegen 9.00 Uhr im Bahnhof Südkreuz. Nach herzlicher Begrüßung, Küsschen hier, Küsschen da – wir kannten uns alle von den zwei vorherigen Reisen – außer Heidi. Heidi hat sich aber gleich toll integriert. Unser Abenteuer Zugreise (das erste Mal) begann gleich mit einer Sektrunde, denn wir hatten reservierte Plätze und saßen alle zusammen. Die Stimmung war toll und die Zeit verging wie im Fluge bis zum Umstieg in Züssow. Von dort ging es mit der Usedomer Bäderbahn nach Zinnowitz. Am Bahnhof wurden wir von Ingrid und Werner, die schon einige Tage vor Ort waren, um ihren Gewinn vom TSV-Winterhighlight -ein Wochenende im Pommernland - in Anspruch zu nehmen, mit Sekt empfangen. Nur Evi, die sich eine körperliche Schwäche leistete, nahm nicht teil, weil sie sich mit einem Auto mit einem Roten Kreuz drauf, zum Blockhaus fahren ließ! Inzwischen waren auch die vier mit dem eigenem Auto Angereisten zu uns gestoßen. Nachdem die zugeteilten Blockhäuser eingenommen waren, bekamen wir gleich ein Mittagessen. Nach kurzer Verschnaufpause begann wieder das obligatorische „Kennenlernspiel“. Anja hatte sich eine neue Variante ausgedacht. Ein großes Wollknäuel wurde einem gegenüberstehenden zugeworfen und derjenige musste seinen Vornamen und mit seinem Anfangsbuchstaben sein Leibgericht und sein Lieblingsgetränk nennen, z.B. Karl-Heinz, Kotelett und Kognac (diesmal der deutsche Cognac!). Als alle Walker dran waren, hatte sich eine Art Spinnennetz gebildet, welches mit Wiederholung der Angaben entwirrt werden musste. Anschließend ging es nach einer Lockerungs-Gymnastik zur ersten Trainingseinheit Richtung Trassenheide. Nach dem Abendbrot trafen sich verschiedene Gruppen in den Blockhäusern und ließen den ersten Tag mit Spiel und netten Getränken ausklingen.
Jeden Morgen um 7.00 Uhr trafen sich alle (bis auf Eine – die allerdings durch das morgendliche Grölen stets von der Gruppe „liebevoll“ geweckt wurde!!!) zum Frühsport und barfuss zur Wassergymnastik. Nach dem Duschen trafen sich alle am tollen Frühstücksbüfett, anschließend zur Nordic-Walking-Tour. Nach dem Mittagessen gab es eine zweite Nordic-Walking-Einheit.
Am Donnerstag gab´s die Überraschung: eine ganztägige Insel-Safari. Mit Jeeps ging es über Stock und Stein über die Insel. Einige Mutige erlebten die Safari vom Dach aus! und hatten ein Hochgefühl, das sie lautstark zum Ausdruck brachten. Verschiedene Verpflegungsstationen wurden angefahren, einmal Brunch im Waldmuseum, Kaffeetrinken am Achternwasser und Abendessen im Festzelt mit Fisch, Grill und Glühwein in Krummin.
Zwischenzeitlich fanden Bootsfahrten auf dem Achternwasser statt. Angelika, Sabine und Dieter haben zeitweise das Boot gesteuert, damit der Kapitän mal einen Schluck mit seinen Gästen nehmen konnte. Diesen Schluck gab es auch auf dem Aussichtsturm zur Belohnung, weil man die vielen Stufen nach oben geschafft hatte. Spät abends und auch in prächtiger Stimmung (auch der Fahrer) wurden wir zum Pommernland gefahren. Diese Safari, da werden alle mit einstimmen, war ein absolutes Highlight, dass nicht mehr zu Toppen ist!
Am Freitag nachmittag, nach dem Frühsport und einer Nordic-Walking-Tour, war die Bernsteintherme angesagt. Da das Wetter kalt und regnerisch war, war die Therme ein Genuss, durch den Feiertag natürlich auch recht voll. Wie in jedem Jahr haben einige die kleine geheime Sauna aufgesucht, die wieder recht leer war, da sie schwer zu finden ist. Der Rest genoss die Strandsauna mit einem kurzen Bad in der Ostsee.
Am Samstag ging es dann per Fahrrad zum Kölpin-See. Bei momentanen schönem Wetter wurden dort Fischbrötchen, Kuchen und leckere Kaffees, die für Wärme sorgten, vertilgt. Abends gab es mit den Campern gemeinsam einen Grillabend auch mit leckerem geräuchertem Fisch! Es war allerdings „arschkalt“ und es mussten wärmende Getränke eingenommen werden. Allerdings nütze es einigen nicht, die doch mit Erkältungen heimfuhren!
Der Sonntag wurde sportlich oder schoppingmäßig begangen. Patti war mit ein paar Mädels im Wald Pilze sammeln. Gegen 16 Uhr begann die Heimreise. Die Usedomer Bäderbahn war o.k., der Regionalexpress war gewöhnungsbedürftig. Wir hatten das Glück mit Fußballfans nach Hause zu fahren und jeder musste sich einen Platz erkämpfen, dadurch sahen wir uns alle erst auf dem Bahnhof Südkreuz wieder. Jetzt begann ein herzliches Abschiednehmen. Wir freuen uns alle schon aufs nächste Jahr und sagen Anja und Patti danke für die gute Organisation und Anleitung.
Evi und Karl-Heinz, z.zt. Heimanschrift Behring-
Krankenhaus.