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Sich gemeinsam bewegen ist gesund und macht einfach mehr Spaß!

Seit dem Jahr 2005 wurde im TSV Tempelhof-Mariendorf verstärkt Gesundheitssport ins Programm genommen. Heute werden darunter unsere Angebote im Rehabilitationssport (allgemeiner Reha-Sport und Reha-Sport in Herzgruppen) zusammengefasst.

Allgemeiner Rehabilitationssport

Allgemeiner Rehabilitationssport ist eine für behinderte und von Behinderung bedrohte Menschen entwickelte Maßnahme mit dem Ziel, die Betroffenen auf Dauer in das Arbeitsleben und in die Gesellschaft einzugliedern. Er wird von den Krankenkassen mit dem Ziel der "Hilfe zur Selbsthilfe" über einen begrenzten Zeitraum bewilligt und bezahlt.
Vorrangiges Ziel hierbei ist es, die eigene Verantwortlichkeit des Menschen für seinen Gesundheit zu stärken und ihn zum langfristigen, selbstständigen und eigenverantwortlichen Bewegungstraining durch weiteres Sporttreiben auf eigen Kosten zu motivieren.
Wir bieten derzeit allgemeinen Reha-Sport für den "Bewegungsapparat" an. Nach der Aufwärmphase beginnt das Training von Kopf bis Fuß, bei dem die Übungen sowohl in der beabsichtigten Wirkung als auch in der dafür erforderlichen Ausübung erklärt und in einem moderaten Tempo ausgeführt werden. Das Ende der Übungsstunde bildet eine Entspannung mit Atemübungen.
Die Teilnahme am Rehabilitationssport setzt eine ärztliche Verordnung, in der Regel 50 Übungseinheiten in 18 Monaten, durch einen niedergelassenen Arzt voraus und muss von der Krankenkasse genehmigt werden. Die Übungsleiter/innen der höchstens 15 Teilnehmern umfassenden Gruppen  besitzen neben der Lizenz vom Landessportbund (LSB) eine spezielle Zusatzausbildung für Reha-Sport.

Rehabilitationssport in Herzgruppen

Rehabilitationssport in Herzgruppen wird vom Arzt verordnet, von der Krankenkasse für 90 Übungseinheiten in 24 Monaten bewilligt und bezuschusst für Patienten mit koronarer Herzkrankheit, Herzinfarkt oder Herz-Bypass-Operationen!
Unumstritten ist, dass die Teilnahme am Koronarsport die Risikofaktoren nachhaltig senkt, wirksam zu einer Verbesserung der Belastbarkeit beiträgt, das Infarktrisiko minimiert, die körperliche Leistungsfähigkeit und das seelische Wohlbefinden steigert.
Die Herzsportgruppen werden durch einen Arzt bzw. eine Ärztin betreut, die darauf achten, dass sich kein Teilnehmer überfordert. Defibrilator und Notfallkoffer gehören zur Ausstattung und eine speziell für Herzsport ausgebildete Übungsleiterin gibt Trainingsanweisungen. Zu Beginn der Stunde wird der Blutdruck vom Arzt gemessen und protokolliert.
So soll festgestellt werden, wie hoch die Intesität der körperlichen Belastung an diesem Tag für die jeweiligen Teilnehmer sein darf.
Nachfolgend beginnt dann das eigentliche Training mit gymnastischen Übungen, Spielen und Laufübungen oder ähnlichem. Zwischenzeitlich wird zur Kontrolle immer wieder der Puls gemessen. Eine Entspannung zum Schluss rundet die Herzsportstunde ab.